Nahrungsergänzung kostenlose Beratung

Idee dieser Seite

Auf dieser Seite beginnt eine kleine Reise über das PRO und KONTRA der Diskussion über Nahrungsergänzungsmittel.

Es geht immer um ausreichend Gemüse und Obst in der Nahrung, oder?

Nahrungsergänzung. Brauche ich das?

Oder esse ich am Besten nur noch Rohkost?

Rohkost - Wann ist sie gesund? - Standbild

Dieses Thema wird zurecht kontrovers diskutiert. Auf der einen Seite gibt es die unkritischen Befürworter und Anbieter von Nahrungsergänzungsmittel (NEM) auf der anderen Seite die ablehnenden zum Teil wütenden Gegner, die jeden Handel von NEM als reine Geschäftemacherei abtun.

 

Brauche ich NEM?

Wie sieht es wirklich mit meiner Mikronährstoff Versorgung  aus?

Machen Sie einen Ernährungs-Check.

und/ oder lassen Sie folgende Ankerstoffe in Ihrem Blutbild testen:

  • Magnesium
  • Zink
  • Selen
  • Folsäure
  • Vitamin B12
  • Vitamin D
  • L- Arginin

Diese “Ankerwerte” sind laut Dr. med. Hellmut Münch tief im Stoffwechsel verankert und erlauben deshalb Rückschlüsse auf die Gesamtversorgung mit Mikronährstoffen. Sind Sie mit diesen Stoffen gut versorgt, sind Sie wahrscheinlich auch mit anderen Mikronährstoffen gut Versorgt. Diese Variante wird Empfohlen, um die Kosten für vorsorgliche und umfangreiche Blutuntersuchungen so gering wie möglich zu halten.

Wie ist es  den nun  mit den NEM aus wissenschaftlicher Sicht zu sehen?

Werden wir zukünftig immer häufiger zu Pillen aus pflanzlichen Rohstoffen greifen? Diese neuen Produkte werden auch als Nutraceuticals beschrieben, weil ihnen eine gesundheitliche, bzw. pharmazeutische Wirkung zugeschrieben wird.

Produktbeispiel: Gemüse und Obst in Kapseln die unter anderem auch sekundäre Pflanzenstoffe enthalten

Die DGE schreibt zu sekundären Pflanzenstoffen:

Sekundäre Pflanzenstoffe und ihre Wirkung auf die Gesundheit

Eine Aktualisierung anhand des Ernährungsberichts 2012

Sekundäre Pflanzenstoffe sind Bestandteil unserer täglichen Ernährung. Sie sind in Gemüse, Obst, Kartoffeln, Hülsenfrüchten, Nüssen sowie Vollkornprodukten enthalten und geben den pflanzlichen Lebensmitteln ihre Farbe. Sie dienen den Pflanzen als Abwehrstoffe gegen Fressfeinde oder mikrobiellen Angriff und wirken darüber hinaus als Wachstumsregulatoren.

Überblick

Sekundäre Pflanzenstoffe zählen nach bisherigen Erkenntnissen für den Menschen nicht zu den essenziellen Nährstoffen, haben aber Einfluss auf eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen.

Es werden ihnen verschiedene gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben. Sie schützen möglicherweise vor verschiedenen Krebsarten und vermitteln vaskuläre Effekte wie eine Erweiterung der Blutgefäße und eine Absenkung des Blutdrucks. Weiterhin entfalten sekundäre Pflanzenstoffe neurologische, entzündungshemmende und antibakterielle Wirkungen. (…)

mehr lesen zum Artikel der DGE

Sind Produkte, die sekundäre Pflanzenstoffe enthalten und damit möglicherweise gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzen, dann überhaupt noch normale Nahrungsergänzungen?

Jetzt wird es spannend, sich aus dieser Kontroverse eine eigene Meinung zu bilden. Die Wissenschaft ist sich da nicht so einig.

 

Bananen gegen Karies wissenschaft.de

 

(…)Essen Sie sich gesund – der neue Trend im Lebensmittel-Design. Joghurt, der dem Infarkt vorbeugt, ist nur der erste Schritt auf dem Markt der neuen Lebensmittel. Schon lassen Forscher Pflanzen wachsen, die Antikörper gegen Karies und Herpes produzieren, Diabetes heilen und gegen Cholera immun machen.(…) mehr lesen

Sind  tierische Nahrungsmittel-Produkte nicht auch schon Nutraceuticals?
Mischfutterherstellung ist eine Hochtechnologie

Ein typisches Mischfutter besteht im Durchschnitt aus acht bis zwölf verschiedenen Einzelfuttermitteln. In der Regel werden sie mit Futterzusatzstoffen wie Vitaminen, Aminosäuren, Spurenelementen und Enzymen angereichert. (…)

(…)Als Beispiel führt der Professor kritische Stoffe wie Vitamin D oder das Spurenelement Selen an. Jeder Mensch, jedes Tier brauche Vitamin D für den Knochenaufbau.(…)

(mehr lesen…)

Und tatsächlich mache ich in der Sprechstunde die Erfahrung, dass Menschen, die regelmäßig z.B. den typischen deutschen Aufschnitt aus Schweinefleisch verzehren, keinen Selenmangel aufweisen im Gegensatz zu vielen Veganern und Vegetariern.
 
 

(…)„Den Beweis, daß ein bestimmter Inhaltsstoff oder ein ausgewähltes Lebensmittel einer Krankheit vorbeugt, kann man nicht führen“, ist Prof. Walter Hammes überzeugt. Der Lebensmittelchemiker von der Universität Hohenheim kritisiert, daß bei den meisten Studien der Gesundheitszustand und die Ernährungsweise der Testpersonen bei der Auswahl nicht berücksichtigt werde.(…) mehr lesen

Die Wirtschaft wittert hier das große Geschäft. Hier ein Auszug der Handelszeitung Schweiz (HZ)

(…)Der weltweite Markt für Nutraceuticals wird von Frost & Sullivan, einem Marktforschungsunternehmen, auf aktuell rund 200 Milliarden Dollar geschätzt. In drei Jahren soll der Umsatz bereits bei 280 Milliarden Dollar liegen. Seit der Jahrtausendwende haben sich die Verkäufe in diesem Bereich fast verfünffacht. Und im Durchschnitt der letzten drei Jahre lag das Wachstum bei deutlich über 7 Prozent.(…) mehr lesen

 

Was kann ich Ihnen zu diesen umstrittenem Thema sagen?

Natürlich muss auch ich mich an den aktuellen Studien orientieren und Sie darauf hinweisen, dass bisher keine Nahrungsergänzung einen gesundheitsschädlichen Lebensstil, wie z.B übermäßiger Alkoholgenuss, Rauchen überwiegend Fertigprodukte essen, kompensiert hat.

Folgende Kriterien sind zu lesen:

  • Hohe Dosierungen von NEMs können das Gegenteil der z.B. antioxidativen Wirkung erzielen
  • Oft wird in der Literatur die Gabe von ß-Carotin (wirkt Antioxidativ) genannt, weil es Studien mit unphysiologischen hohen Dosierungen gab, die außerdem an Risikogruppen verteilt wurden. Die Ergebnisse waren negativ, die Studie musste abgebrochen werden.-
  • Der protektive Effekt von ß-Carotin wurde durch die hohe Dosierung aufgehoben
  • Ähnliche Ergebnisse ergaben sich auch für alpha Tocopherol (Vitamin E)
  • Die Dosierung sollte also sorgfältig bedacht werden
  • Studien können methodische Fehler aufweisen. z.B. zu geringe Teilnehmerzahl, in vitro (Labor-und nicht an lebenden Organismen ausprobiert), Probanden mit chronischen Erkrankung, Wechselwirkungen mit Medikamenten, in der Krebstherapie unerwünschte Nebeneffekte von z.B. Antioxidantien während einer Chemo oder Strahlentherapie
  • Bleibt die Frage, ob es überhaupt einen Nutzen hat, Nahrungsergänzungen zu sich zu nehmen?
  • Machen Sie einen Ernährung-Check lassen Sie die Ankerstoffe im Blutuntersuchen (siehe oben)
  • Im allgemeinen fehlt es vielen Menschen an Mikronährstoffen, wie den sekundären Pflanzenstoffen, die sich in Gemüse, Obst und Vollkornprodukten befinden.
  • Antikarzinogene Wirkungen werden folgenden sekundären Pflanzenstoffen zugeschrieben:
  • Flovonioide
  • Phytate
  • Cumarine
  • Terpene
  • Lignane
  • Isothiocyanate etc.  (laut Kasper, Ernährungsmedizin und Diätetik 12. Auflage, Seiten 518 ff)
Ich möchte eine Produktempfehlung für Produkte aus Gemüse und Obst, um meinen Bedarf an Mikronährstoffen und sekundären Pflanzenstoffen aufzufüllen
Das Thema verwirrt Sie? Zurecht, denn eindeutige Beweise für die Wirksamkeit von NEM sind schwer zu identifizieren.

Nutzen Sie deshalb meine kostenlose Beratung zum Thema Nahrungsergänzung

mobil: 0170 381 65 89

oder

E Mail: info@andreas-loos.de

“Produkt neutral” beraten! lautet der moralische Anspruch unserer Fachverbände  in der qualifizierten Ernährungsberatung !

Eine Beratung über Life-Style Produkte ist kein Bestandteil der Ernährungsberatung in Prävention oder Ernährungstherapie. Diese Beratung über NEM (Nahrungsergänzungsmittel) weist auf verschiedene Produkte hin und ist grundsätzlich kostenlos und Produktneutral.

In Gemüse und Obst gibt es mehr als nur Vitamine!

Bioaktive Substanzen: Power für die Abwehr

Kann eine gesunde Ernährung das Immunsystem wirklich unterstützen? Bisher galten insbesondere Vitamine als abwehrstärkend. Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, daß auch Bioaktive Substanzen das Immunsystem fördern können.

Das Immunsystem schützt den Organismus vor körperfremden Substanzen. Nicht nur bei Infektionen, sondern auch bei vielen anderen Krankheiten wie Allergien, Krebs, Arteriosklerose oder chronischen Entzündungen spielt es eine wichtige Rolle. Wer seine Gesundheit erhalten will, sollte daher alle Möglichkeiten nutzen, seine Abwehrkräfte zu stärken. Die Ernährung kann hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten.   mehr lesen

Kontra:

Nahrungsergänzung? Nein Danke ! Mein Tipp:

Versuche  600g Gemüse und 400g Obst am Tag zu essen. Die Mindestempfehlungen (DGE) liegen bei ca. 360g Gemüse und 240g Obst

 

Was meint die Presse zum Thema?

Ernährung: Forscher feilschen um optimale Dosis Obst und Gemüse
Die 650 Gramm Obst und Gemüse, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung pro Tag empfiehlt, sind kaum zu schaffen? Eine aktuelle Auswertung von Studien legt nahe: Schon 400 Gramm könnten ausreichen. mehr (Quelle Spiegel.de)

 

Ich empfehle Ihnen Gemüse und Obst täglich in ausreichender Menge zu sich zu nehmen

Lesen Sie zum Thema: Vollwerternährung unter Wissen

(bitte Bild anklicken)

 
Essen Sie täglich 5 Portionen Gemüse und Obst.
(eine Portion bedeutet eine Handvoll)

5 am Tag

5 am Tag schaffen Sie nicht?

Forscher kommen „falschen“ Superfoods auf die Spur
Exotische Pflanzen als Energie- und Gesundheitsspender sind der Renner bei Verbrauchern – genetischer Barcode zeigt, ob es sich bei Produkten auch um das Original handelt
Falschen Superfoods auf der Spur: Peter Nick. (Foto: KIT/Lydia Albrecht).
Falschen Superfoods auf der Spur (Foto: KIT/Karl-Heinz Knoch).

lesen Sie mehr zum Thema : Falsches Superfood


Wichtig sind die sekundären Pflanzenstoffe und eine wissenschaftliche Dokumentation über die Wirksamkeit des Produkts (hier ein Produktbeispiel). Im Idealfall kann der Hersteller auch für geringe Schadstoffbelastung garantieren.

Diese Stoffe sollten unter zahlreichen anderen in Ihrem NEM (Nahrungsergänzungsmittel) vorhanden sein:

Sekundäre Pflanzenstoffe wie z.B.:
Carotinoide
Flavonoide
Glucosinolate
Monoterpene
Phenolsäuren
Phytosterine
Phytoöstrogene
Saponine
Sulfide

 

Die Verbraucherzentrale NRW meint zum Thema: Nahrungsergänzung 
Stand:

Die Verbrauchzentrale NRW meint zum Thema Sportlerernährung:

 

Gemüse? Obst? Fehlanzeige.

95% aller Ernährungsprotokolle, die ich mit meinen Klienten auswerte, enthalten zu geringe Mengen an Gemüse und Obst. Warum ist das so? Wissen wir nicht alle, das eine mediterane Kost mit viel Gemüse dem Körper gut tut?

 

Ist das Ausreichend?

41 Mio Haushalte? Also runde 163 Kilo (Obst und Gemüse pro Haushalt und Jahr) x 41.000.000 Haushalte

= 6.683.000.000 Kilo Gemüse : 83.000.000 Einwohner

=80,52 Kilo Obst und Gemüse pro Jahr und Einwohner : 365 Tage

80520g : 365= 221 g / täglich. Ich bin nun ein leidlicher Statistiker, wie der eine oder andere Profi jetzt bemerken wird. Aber, ich denke wir können feststellen, dass der Großteil der bundesdeutschen Bevölkerung das angestrebte Ziel von ca. 650 g Gemüse und  Obst täglich nicht erreicht.

Und der Abfall (Schale, Kerngehäuse) beim Zubereiten kommt noch dazu bzw. muss noch abgezogen werden, oder nicht?

Im Allgemeinen rechnet man bei → Kartoffeln mit einem Schälverlust von 20 %, bei Möhren sind es durchschnittlich 17 %.

 

Meine Empfehlung:

Verzichten Sie auf Zucker und Alkohol und ernähren sie sich Vollwertig.

Soweit die einfachste Empfehlung. Die Praxis der Nährstoffversorgung sieht jedoch meistens anders aus.  Bereits jeder 3 in Deutschland nimmt Nahrungsergänzungsmittel zu sich .
Lesen Sie dazu auch Infos vom BfR (…)

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