Ernährungs-Check

Wie und was esse ich eigentlich? Was steckt drin in den Nahrungsmitteln, die ich verzehre?

Machen Sie einen Ernährungs-CHECK. Sie führen 7 Tage ein Ernährungsprotokoll. Wir werten dieses gemeinsam aus. Dafür brauchen wir etwa 1,5 Stunden. Danach kennen Sie Ihren Versorgung-Status. Sie kennen dann Ihre persönlichen Ernährungsfehler und können so Ernährungs- bedingten Krankheiten vorbeugen. Außerdem gibt es ein ausführliches Protokoll mit Hinweisen zur Optimierung und eine Nährstoffanalyse.

Preis 119,-€

Bitte folgende Formulare ausdrucken und zur ersten Stunde mitbringen:

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Vollplan

Herzlich Willkommen

Die gesunde Ernährung ist nicht alles, aber ohne gesunde Ernährung ist alles schnell nichts. (frei nach Schopenhauer)

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Meine wissenschaftlichen Schwerpunkte

zur Erklärung von Begriffen

Nutzen Sie die moderne Technik und lassen Sie sich günstig ONLINE Beraten. WIr können über SKYPE, das gute alte Telefon oder über ein spezielles Angebot via E-MAIL Kontakt aufnehmen.

NEU! Jetzt auch ONLINE, Ernährungsberatung deutschlandweit, Ernährung Hamburg, Schleswig Holstein, Niedersachen, Mecklenburg Vorpommern

  • Sie suchen eine professionelle Ernährungsberatung oder Hilfe in Fragen der ernährungsabhängigen Erkrankungen (Beispiele siehe unten) und benötigen eine Ernährungstherapie
  • Sie fühlen sich unwohl und Niemand kann helfen? Und wollen einfach mal wissen, ob Ihr Lifestyle und Ihre Versorgung mit Lebensmitteln dauerhaft Ihren Körper stärkt oder schwächt?
  • Führen Sie eine Woche ein Verzehrprotokoll und lassen sich beraten. Sie wollen Präventiv leben und möglichst ernährungsbedingte Krankheiten vermeiden.
  • Sie suchen einen schnellen Überblick über Ihre Ernährungssituation. Ich erstelle Ihnen eine Momentaufnahme zu einem kleinen Preis

Rufen Sie einfach mal durch:

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Ernährungsberatung per Telefon-Skype oder Facetime

Beratung via Telefon

Manchmal ist es schwierig, die medizinischen Ernährungsberatung persönlich zu erreichen.  Die Gründe hierfür können vielschichtig sein.

  • Ihr Wohnort ist zu weit von meiner Praxis entfernt

  • Sie sind nicht mobil genug

Kein Problem. Wir können uns auch über die zahlreichen Kommunikationskanäle verständigen.

Die sogenannte Telemedizin bzw. die Ernährungsberatung deutschlandweit ist auch via Telfon, Ihrem Smartphone oder per Computer möglich. So kommt die qualifizierte Ernährung und Beratung auch nach Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig Holstein, Bremen. Ernährungsberatung ist somit in ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich möglich.

Nutzen Sie die medizinische Ernährungs- Beratung auch über ein Telfeon, Skype oder Facetime,

Nutzen Sie die Möglichkeit der Ernährungsberatung über Ihr Telefon, Smartphone oder Computer.

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Wir könne die Beratung auch über ein Telfeon, Skype oder Facetime führen.

Mikrobiota. Untersuchung Ihrer Darmbakterien

Mikrobiota

Die Mikrobiota, die früher auch als “Darmflora” bezeichnet wurde, rückt in der Ernährungswissenschaft immer weiter in den Fokus.

Zur Analyse Ihrer Stuhlprobe arbeite ich mit  dem Institute für Mikroökologie zusammen

 

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Auf einer Fläche von 200 qm leben über 1013 stoffwechselaktive Bakterien, die eine nicht zu unterschätzende metabolische Leistung zu Gunsten des menschlichen Wirtsorganismus ausüben.

Folgende Grunderkrankungen werden laut einer Veröffentlichung der Wissenschaftszeitschrift „Ernährung & Medizin 03 / 2017 von Dr. rer. nat. Wolfgang Bayer und Prof. Dr. Dr.med. Karlheinz Schmidt in Wechselbeziehung zur intestinalen Mikrobiota gesehen:

  • Stress
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED)
  • Reizdarmsyndrom
  • Entzündliche Erkrankungen z.B. Rheumatischer Formenkreis
  • Übergewicht
  • Metabolisches Syndrom
  • Diabetes
  • Allergien/Atopien
  • Psychische Störungen, z.B. Autismus

Zur Analyse Ihrer Stuhlprobe arbeite ich mit  dem Institute für Mikroökologie zusammen

 

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Ernährungsberatung OHNE Krankenkasse

Krankenkassen unabhängig und günstig in die Ernährungsberatung

 

Dieses Angebot richtet sich an Selbst Zahler, die auf die Unterstützung der Krankenkasse verzichten wollen oder müssen, da sie privat versichert sind.

  • Umfang der Beratung 3 Stunden (3x 50 min)
  • Inhalt QMR Analyse (1x)
  • Beratung zu Nahrungsergänzungsmittel (NEM)
  • Anamnese und Ernährungsprotokoll
  • Strategieansatz
  • Nachsorge (30min für 30,-€)
  • weitere QMR Messung 30,-€

Preis 179,-€ (nur mit Vorkasse)

BGF und BGM

Betriebliche Gesundheitsförderung

 

Wir alle verbringen einen großen Teil unserer Zeit an unserem Arbeitsplatz. Was liegt also näher, als dafür zu sorgen, unser Arbeitsumfeld so zu gestalten, dass es für den Erhalt unserer Gesundheit förderlich ist?

Dabei helfe ich Ihnen gern: Rufen Sie mich an

Festnetz: 040 / 69 45 39 06

 

Logo: Bundesministerium für Gesundheit - zur Startseite [ALT+1]

Das Gesundheitsministerium

Foto: Eine Frau grübelt vor einer bunten Wand mit Post-its

schreibt zum Thema BGF:

Foto: Ein Apfel als Tortendiagramm

 

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/betriebliche-gesundheitsfoerderung.html

 

Ernährungsberatung Prävention § 20 SGB V

Ernährungsberatung § 20 SGB V Prävention

Ihnen steht jährlich eine Ernährungsberatung gemäß § 20 SGB V mit der Förderung Ihrer Krankenkasse zur Verfügung. Bitte erkundigen Sie sich nach der Höhe der Förderungssumme bei Ihrer KK.

(gesetzliche Grundlage zum § 20 SGB V siehe unten)

Einstiegsangebote

Sie sind noch unsicher, was Ihnen helfen könnte.

Wie wäre es mit einer Körperanalyse zum

Einstiegspreis von 30,00 € ?

 

Gesetzliche Grundlage § 20 SGB V

 

Sozialgesetzbuch (SGB V)

Fünftes Buch

Gesetzliche Krankenversicherung

 

Stand: Zuletzt geändert durch Art. 1 u. 2 G v. 16.7.2015 I 1211

  • 20 SGB V Prävention und Selbsthilfe

(1) Die Krankenkasse soll in der Satzung Leistungen zur primären Prävention vorsehen, die die in den Sätzen 2 und 3 genannten Anforderungen erfüllen. Leistungen zur Primärprävention sollen den allgemeinen Gesundheitszustand verbessern und insbesondere einen Beitrag zur Verminderung sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen erbringen. Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen beschließt gemeinsam und einheitlich unter Einbeziehung unabhängigen Sachverstandes prioritäre Handlungsfelder und Kriterien für Leistungen nach Satz 1, insbesondere hinsichtlich Bedarf, Zielgruppen, Zugangswegen, Inhalten und Methodik.

(2) Die Ausgaben der Krankenkassen für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben nach Absatz 1 und nach den §§ 20a und 20b sollen insgesamt im Jahr 2006 für jeden ihrer Versicherten einen Betrag von 2,74 Euro umfassen; sie sind in den Folgejahren entsprechend der prozentualen Veränderung der monatlichen Bezugsgröße nach § 18 Abs. 1 des Vierten Buches anzupassen.

(3) u. (4) (weggefallen)

Ernährungsberatung über das Internet

13 : 18 Querformat

 

 

  • Nutzen Sie die moderne Technik und lassen Sie sich günstig ONLINE Beraten. WIr können über SKYPE, das gute alte Telefon oder über ein spezielles Angebot via E-MAIL reden.

Die Idee:

Nicht jeder bzw. Jede kann mich in der Praxis besuchen. Die Gründe können ganz unterschiedlicher Art sein:

  • ich wohne einfach zu weit weg (örtlich gebunden)
  • ich verlasse ungern die gewohnte häusliche Umgebung (Komfortzone)
  • das Laufen fällt mir schwer (eingeschränkte Bewegungsfreiheit)
  • ich möchte oder muss Geld sparen (Budgetbegrenzung)
  • ich habe andere Gründe, die ich nicht nennen möchte (Schamgefühle)

Welche Gründe Sie auch immer haben mich nicht persönlich zu konsultieren, ich möchte Ihnen dennoch ein seriöses und für Sie nutzvolles Angebot machen. Äußern Sie Ihre Wünsche und wir machen eine professionelle Beratung im Rahmen Ihrer finanziellen Grenzen möglich.

 

 

Beispiele häufiger Krankheitsbilder in meiner Sprechstunde: Nahrungsmittel-Allergien, Pseudoallergien oder z.B. Laktose- und Fructose- Intoleranzen, sowie Histamin Überreaktionen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Galaktose-Malabsorbtion,
Magen/ Darm und sonstige auch endokrinologische, veränderte Stoffwechsellagen, Diabetes, Übergewicht und  Adipositas, das Metabolische Syndrom, , Reizdarmsyndrom, Dysbiose, Ösophagitis,

Hyperlipoproteinämie, Arteriosklerose und Herzinfarkt, Hyperurikämie, Hypertonie, Osteoporose, Rheumatische Gelenkserkrankungen, Arthrosen, Müdigkeitssyndrom, Depressionen, Psychogene Essstörungen, Neurodermitis u.a.

Nahrungsergänzung? Sinn oder Unsinn?

Nahrungsergänzung meine Empfehlung

Als Wissenschaftler interessieren mich nur harte Fakten aus der Forschung. Dazu hat dieses Produkt einiges zu bieten

Juice PLUS+ ist kein Vitamin- oder Mineralstoffpräparat im herkömmlichen Sinne. Der Wert von Juice PLUS+ liegt vielmehr in den unzähligen Sekundären Pflanzenstoffen aus vollreifen Obst, Gemüse und Beeren mit Vitaminen und Mineralstoffen und nicht in der „Dosierung“ eines Einzelstoffes. Somit ist Juice PLUS+ so nah wie möglich an der Natur. Juice PLUS+ – das Beste nach Obst und Gemüse.

Clinical Research

Juice Plus Forschung

Die Juice PLUS+ Produkte werden seit 20 Jahren weltweit an renommierten Universitäten und Forschungseinrichtungen untersucht. Die Ergebnisse werden regelmäßig in ernährungswissenschaftlichen Magazinen veröffentlicht.

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KOSTENLOSE BERATUNG zu JUICE PLUS

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Kritische Auseinandersetzung mit dem Thema

Verzichten Sie auf Zucker und Alkohol und ernähren sie sich mit Vollwert Produkten, dann brauchen sie im Normalfall keine Nahrungsergänzungen

Soweit die einfachste Empfehlung. Die Praxis der Nährstoffversorgung sieht jedoch meistens anders aus.  Bereits jeder 3 in Deutschland nimmt Nahrungsergänzungsmittel zu sich.

Nach einer Auswertung eines Verzehrprotokolls und gegebenenfalls der Auswertung von Blutbildern und ärztlichen Diagnosen, gebe ich spezielle Empfehlungen.

Aussagen von BfR und Verbraucherzentrale zum Thema

Lesen Sie dazu auch Infos vom BfR (…)

Das meint die Verbraucherzentrale zum Thema

(…)Leider fehlt noch für fast alle Pflanzenstoffe, beispielsweise Gingko oder Weizengraspulver, eine wissenschaftliche Bewertung – über 1500 Werbeaussagen sind noch zu überprüfen. Solange die Liste zugelassener Angaben für diese Stoffe fehlt, sind vermutlich viele Werbeversprechen im Umlauf, die die Anforderungen eines wissenschaftlichen Nachweises nicht erfüllen.(…)

 

Mein Favorit auf dem Nahrungsergänzungsmarkt

 

Ich empfehle daher eine Nahrungsergänzung aus Gemüse und Obst. Ein Produkt mit sekundären Pflanzenstoffen. Das Produkt heist:

Juice Plus.

Ich habe dieses Produkt 1997 kennen gelernt. Die Idee ist, die positive Wirkungen von Gemüse und Obst in eine Kapsel zu sperren.

Über Sinn und Unsinn von Nahrungsergänzung dürfen sie beherzt streiten. Es gibt zahlreiche Foren von Beführwortern und Gegnern, dieser Produkt- und Geschäftsidee.

Bleiben Sie kritisch, auch mit ihren eigenen Gewohnheiten?

Haben Sie schon einmal Nutella oder Marmelade probiert?

Offenbar weiß jeder, dass die meisten Brotaufstriche zu 50ig % und mehr aus reinem Zucker bestehen. Aber regt sich deshalb jemand darüber noch auf?. Oder verbieten Eltern dem eigenem Kind den Nuß-Nougat Aufstrich, Süßigkeiten oder salzige Knabbereien zu essen?

 

Überall finden wir Süßigkeiten, fette Speisen und Fastfood

Wie stehen wir  überhaupt zu Süßigkeiten, Alkohol, Kartoffelchips etc.? Ganz normal? Das ist ja etwas ganz anderes?

Leider verzehren wir vieles,, wie: Alkoholische Getränke, Kuchen, Kekse, Süßspeiesen wie Eis, Hamburger, Pommes usw. ohne je nach deren Nährwert zu fragen. Essen wir diese Speiesen mit der nötigen Aufmerksamkeit zum tatsächlichen, physiologischem Nutzen für unseren Körper? Sind wir auf einem Auge Blind geworden?

Wie objektiv bewerten wir Produkte wirklich?

Bundesinstitut Für Risikobewertung zum Thema Nahrungsergänzung 1.Feb 2008

Seien Sie objektiv , gut Informiert und überprüfen Sie ihr wirkliches Konsumverhalten, bevor Sie über Produkte, Geschäftsideen herfallen. Seien Sie kritisch, auch mit den Meinungsblasen. Benutzen Sie Ihren Verstand, oder fragen Sie Experten.

Mein Tipp: Ernähren Sie sich Vollwertig. Mit oder ohne Ergänzung, die keine gesunde Ernährung ersetzt und maximal eine Zweite oder eben “ergänzende Lösung” Ihrer Versorgungsprobleme ist.

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Literatur zum Thema sekundäre Pflanzenstoffe

Literatur

  • Boeing H, Bechthold A, Bub A et al.: Critical review: vegetables and fruit in the prevention of chronic diseases. Eur J Nutr. 51 (6) (2012) 637-663
  • Bohn T: Dietary factors affecting polyphenol bioavailability. Nutr Rev. 72 (7) (2014) 429-452
  • Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Stellungnahme Nr. 042/2008 vom 03.09.2008 (eingesehen am 29.09.2014)
  • Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Stellungnahme 006/2012 des BfR vom 01.12.2011, ergänzt am 21.01.2013 (eingesehen am 29.09.2014)
  • Calpe-Berdiel L, Mendez-Gonzalez J, Blanco-Vaca F et al.: Increased plasma levels of plant sterols and atherosclerosis: a controversial issue. Curr Atheroscler Rep.11 (2009) 391-398
  • Castelo-Branco C, Soveral I: Phytoestrogens and bone health at different reproductive stages. Gynecol Endocrinol. 29 (8) (2013)735-743
  • Chan YM, Varady KA, Lin Y et al.: Plasma concentrations of plant sterols: physiology and relationship with coronary heart disease. Nutr Rev. 64 (2006) 385-402
  • Chen J, Song Y, Zhang L: Lycopene/tomato consumption and the risk of prostate cancer: a systematic review and meta-analysis of prospective studies. J Nutr Sci Vitaminol. 59 (3) (2013) 213-223
  • Cusack LK, Fernandez ML, Volek JS: The food matrix and sterol characteristics affect the plasma cholesterol lowering of phytosterol/phytostanol. Adv Nutr. 4 (6) (2013) 633-643
  • Eliassen AH, Hendrickson SJ, Brinton LA et al.: Circulating Carotenoids and Risk of Breast Cancer: Pooled Analysis of Eight Prospective Studies. J Natl Cancer Inst. 104 (24) (2012) 1905-1916
  • European Commission (Hrsg.) (2013): VERORDNUNG (EU) Nr. 718/2013 DER KOMMISSION vom 25. Juli 2013 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 608/2004 über die Etikettierung von Lebensmitteln und Lebensmittelzutaten mit Phytosterin-, Phytosterinester-, Phytostanol- und/oder Phytostanolesterzusatz. (eingesehen am 29.09.2014)
  • Ge XX, Xing MY, Yu LF et al.: Carotenoid intake and esophageal cancer risk: a meta-analysis. Asian Pac J Cancer Prev. 14 (3) (2013)1911-1918
  • Hui C, Qi X, Qianyong Z et al.: Flavonoids, flavonoid subclasses and breast cancer risk: a meta-analysis of epidemiologic studies. PLoS ONE. 8 (1) (2013) e54318
  • Ilic D, Misso M: Lycopene for the prevention and treatment of benign prostatic hyperplasia and prostate cancer: a systematic review. Maturitas. 72 (4) (2012) 269-276
  • Jeon YJ, M SK, Lee EH et al.: Effects of beta-carotene supplements on cancer prevention: meta-analysis of randomized controlled trials. Nutr Cancer. 63 (8) (2011)1196-1207
  • Jin H, Leng Q, Li C: Dietary flavonoid for preventing colorectal neoplasms. Cochrane Database Syst Rev. 8 (2012) CD009350
  • Kreuzer J: Phytosterols and phytostanols: is it time to rethink that supplemented margarine? Cardiovasc Res. 90 (2011) 397-398
  • Kay CD, Hooper L, Kroon PA et al.: Relative impact of flavonoid composition, dose and structure on vascular function: a systematic review of randomised controlled trials of flavonoid-rich food products. Mol Nutr Food Res. 56 (11) (2012)1605-1616
  • Lethaby A, Marjoribanks J, Kronenberg F et al.: Phytoestrogens for menopausal vasomotor symptoms. Cochrane Database Syst Rev. 12 (2013) CD001395
  • Li X, Xu J: Lycopene supplement and blood pressure: an updated meta-analysis of intervention trials. Nutrients. 5 (9) (2013) 3696-3712
  • Ried K, Fakler P: Protective effect of lycopene on serum cholesterol and blood pressure: Meta-analyses of intervention trials. Maturitas. 68 (4) (2011) 299-310
  • von Ruesten A, Feller S, Boeing H: Beeinflusst die Einhaltung der Empfehlungen des DGE-Ernährungskreises das Risiko für chronische Erkrankungen? Berechnung eines Healthy Eating Index – Daten der EPIC-Potsdam-Studie. Ernährungs Umschau 58 (5) (2011) 242-249
  • van Die MD, Bone KM, Williams SG et al.: Soy and soy isoflavones in prostate cancer: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. BJU Int. 113 (5b) (2014) E119-130
  • Watzl B: Einfluss sekundärer Pflanzenstoffe auf die Gesundheit. In: Deutsche Gesellschaft für Ernährung (Hrsg.): Ernährungsbericht 2008. Bonn (2008) 335-379
  • Watzl B: Einfluss sekundärer Pflanzenstoffe auf die Gesundheit. In: Deutsche Gesellschaft für Ernährung (Hrsg.): 12. Ernährungsbericht 2012. Bonn (2012) 355-374
  • Watzl B, Rechkemmer G: Einfluss sekundärer Pflanzenstoffe auf die Gesundheit. In: Deutsche Gesellschaft für Ernährung (Hrsg.): Ernährungsbericht 2004. Bonn (2004) 325-346
  • Wei P, Liu M, Chen Y et al.: Systematic review of soy isoflavone supplements on osteoporosis in women. Asian Pac J Trop Med. 5 (3) (2012) 243-248
  • Weingärtner O, Böhm M, Laufs U: Controversial role of plant sterol esters in the management of hypercholesterolaemia. Eur Heart J. 30 (2009) 404-409
  • Woo HD, Kim J: Dietary flavonoid intake and risk of stomach and colorectal cancer. World J Gastroenterol. 19 (7) (2013)1011-1019
  • Xie Q, Chen ML, Qin Y et al.: Isoflavone consumption and risk of breast cancer: a dose-response meta-analysis of observational studies. Asia Pac J Clin Nutr. 22 (1) (2013)118-127
  • Yang G, Shu XO, Chow WH et al.: Soy food intake and risk of lung cancer: evidence from the Shanghai Women’s Health Study and a meta-analysis. Am J Epidemiol. 176 (10) (2012) 846-855

Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Sekundäre Pflanzenstoffe und ihre Wirkung auf die Gesundheit – Eine Aktualisierung anhand des Ernährungsberichts 2012. DGEinfo (12/2014) S178–186.

Bioaktive Substanzen

Bioaktive Substanzen: Power für die Abwehr

Kann eine gesunde Ernährung das Immunsystem wirklich unterstützen? Bisher galten insbesondere Vitamine als abwehrstärkend. Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, daß auch Bioaktive Substanzen das Immunsystem fördern können.

Das Immunsystem schützt den Organismus vor körperfremden Substanzen. Nicht nur bei Infektionen, sondern auch bei vielen anderen Krankheiten wie Allergien, Krebs, Arteriosklerose oder chronischen Entzündungen spielt es eine wichtige Rolle. Wer seine Gesundheit erhalten will, sollte daher alle Möglichkeiten nutzen, seine Abwehrkräfte zu stärken. Die Ernährung kann hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten.

Sowohl ein Mangel als auch ein Überangebot an Nahrungsenergie und Nährstoffen kann die Reaktionen unseres Abwehrsystems beeinflussen. Wer zuviel Fett, Nahrungsenergie oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren aufnimmt, riskiert sein Immunsystem zu schwächen. Menschen mit Übergewicht erkranken häufiger an Atemwegsinfekten und sind allgemein anfälliger für Infektionen. Werden dagegen reichlich Vitamine und Spurenelemente aufgenommen, erhalten die Abwehrkräfte zusätzlichen Auftrieb. Auch Bioaktive Substanzen – dazu zählen sekundäre Pflanzenstoffe und Verbindungen aus fermentierten Lebensmitteln – wirken positiv auf unsere Abwehr. Ob Ballaststoffe das Immunsystem ebenfalls beeinflussen, ist derzeit noch nicht endgültig geklärt.

Ohne Vitamine macht die Abwehr schlapp

Für das Immunsystem sind besonders die Vitamine A, D, E, C und B6 unentbehrlich. Vitamin A benötigen wir für das Wachstum unserer Haut- und Schleimhautzellen, die eine Barriere gegen Mikroorganismen und andere Fremdstoffe darstellen. In Untersuchungen steigerte Vitamin A außerdem die Aktivität der Natürlichen Killerzellen und erhöhte die Bildung von Antikörpern bei Mensch und Tier. Hohe Konzentrationen des fettlöslichen Vitamins hemmen das Tumorwachstum bzw. stimulieren zellvermittelte Immunmechanismen sowie die Aktivität der Freßzellen. Wer allerdings zuviel Vitamin A aufnimmt, kann seinem Körper auch schaden, wie neuere Studien belegen.

Die aktive Form des Vitamin D, 1,25-Hydroxy-Cholecalciferol, unterstützt die Funktion der Freßzellen und T-Lymphozyten. Möglicherweise spielt das Vitamin auch eine Rolle bei der Regulation von Immun- und Entzündungsprozessen.

Vitamin E (Tocopherol) ist das wichtigste fettlösliche Antioxidans im Körper. Es fängt freie Radikale ab, die das Immunsystem hemmen und die Zellwände zerstören. Die Wirkung der Tocopherole auf das Immunsystem beruht hauptsächlich auf dieser antioxidativen Eigenschaft. Hohe Konzentrationen steigern die Abwehr, indem spezifische Antikörper (Immunglobuline) und zelluläre Immunmechanismen angeregt werden. Insbesondere bei älteren Menschen verbessert sich durch die Gabe hoher Vitamin-E-Konzentrationen die Abwehrleistung. Wird zuwenig von dem fettlöslichen Vitamin aufgenommen, kann man sich leichter einen Infekt einfangen.

Auch ein Mangel an Vitamin B6 beeinträchtigt die Immunantwort. Das Vitamin ist als Bestandteil von Coenzymen an verschiedenen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Auch die Immunzellen benötigen das Coenzym, um ihre Abwehrfunktionen zu erfüllen. Eine unzureichende Zufuhr hemmt daher die Abwehr.

Die Wirkungen von Vitamin C (Ascorbinsäure) auf das Immunsystem sind vielfach untersucht worden, vor allem im Hinblick auf Erkältungskrankheiten. Inzwischen sind sich die Wissenschaftler darin einig, daß zusätzliche Vitamin-C-Gaben nicht vor Erkältungen schützen, jedoch die Dauer und Schwere der Infektion verringern können. Ascorbinsäure wirkt als Antioxidans, indem sie Sauerstoffradikale abfängt und somit Zellschädigungen verhindert. Bei einer Infektion ist die Konzentration an Ascorbinsäure in den Immunzellen deutlich reduziert. Daher vermuten Wissenschaftler, daß sich der Bedarf bei verschiedenen Infektionen erhöht. In Tierexperimenten wirkte sich die Gabe von Vitamin C jedenfalls günstig aus: Die Freßzellen der Tiere wurden aktiver und Mikroorganismen verstärkt abgetötet. Beim Menschen erhöhte Vitamin C die Wachstumsrate von T-Lymphozyten. Ein Mangel vermindert dagegen die Immunantwort.

Zuviel Eisen erhöht die Infektgefahr

Von den Mineralstoffen beeinflussen Eisen, Zink und Selen das Immunsystem in besonderem Maße. Sowohl zuwenig als auch zuviel Eisen hat Folgen für die Infektabwehr. Ein Eisenmangel mindert z. B. die Aktivität der Freßzellen, senkt die Zahl an B- und T-Lymphozyten und reduziert die Bildung von Antikörpern (Immunglobulinen). Allerdings fördert Eisen auch das Wachstum von Bakterien, so daß die zusätzliche Einnahme von Eisenpräparaten die Infektgefahr erhöhen kann.

Auch bei einem Mangel an Zink ist der Körper für Infekte anfälliger. Die Funktion der Freßzellen ist eingeschränkt, die Lymphozytenzahl reduziert und die zelluläre Immunantwort vermindert. Eine übermäßige Zinkzufuhr beeinträchtigt jedoch ebenfalls die Immunreaktion.

Die immunstimulierende Wirkung von Selen ist vermutlich auf seine Funktion als Cofaktor des Enzyms Glutathion-Peroxidase zurückzuführen. Dieses Enzym fängt im Körper aggressive Peroxide ab, die das Immunsystem schädigen. Bei einem Selenmangel können die aggressiven Verbindungen nicht in Schach gehalten werden, wodurch sich Infekte leichter ausbreiten können. In Untersuchungen wurde bei Selenmangel zudem eine verringerte Aktivität der Natürlichen Killerzellen festgestellt, dagegen steigerte sich aber die Bildung von Antikörpern.

Bioaktive Substanzen fördern die Gesundheit

Die Bioaktiven Substanzen, zu denen Ballaststoffe, Substanzen aus fermentierten Lebensmitteln und sekundäre Pflanzenstoffe zählen, können ebenfalls auf das Immunsystem einwirken. Welche Rolle die Ballaststoffe dabei spielen, wird derzeit noch diskutiert. Vor sekundären Pflanzenstoffe in verschiedene Gruppen einteilen. Hier werden nur die erwähnt, die für das Immunsystem wichtig sind.

Bioaktive Substanzen: Mit Frischkost bleibt das System intakt

Carotinoide sind in vielen pflanzlichen Lebensmitteln zu finden. Das bekannteste unter ihnen ist das Beta-Carotin, das im Körper in Vitamin A umgewandelt werden kann. Es verleiht Möhren, Aprikosen oder Kürbissen die gelbe, orange und rote Farbe. Aber auch grüne Gemüse, z. B. Grünkohl oder Spinat, können reichlich Carotinoide enthalten. Verschiedene Studien an großen Bevölkerungsgruppen zeigen, daß Menschen, die viel Beta-Carotin aufnehmen, seltener an Lungen- oder Magenkrebs erkranken. Die antikanzerogene Eigenschaft beruht neben anderen Wirkmechanismen vermutlich darauf, daß Beta-Carotin das Immunsystem anregt.
Wissenschaftler konnten nachweisen, daß der sekundäre Pflanzenstoff unter anderem das Wachstum von T- und B-Lymphozyten fördert, die Anzahl Natürlicher Killerzellen im Blut erhöht und die Bildung der Zytokine unterstützt. Täglich 15 Milligramm Beta-Carotin stärkten bei Erwachsenen bereits nach knapp einem Monat meßbar das Immunsystem. Im Durchschnitt nehmen wir mit der Nahrung nur etwa sechs Milligramm Carotinoide am Tag auf. Auch andere Carotinoide wie Canthaxanthin und Astaxanthin beeinflussen die Abwehrreaktionen. Auch über ihre Funktion als Antioxidantien wirken die Carotinoide auf die Vorgänge im Immunsystem.

Flavonoide hemmen und stärken gleichzeitig

Flavonoide sind – ähnlich wie die Carotinoide – im Pflanzenreich sehr weit verbreitet. Anthozyane, eine Untergruppe der Flavonoide, sorgen z. B. bei Kirschen, Pflaumen, Beerenobst, Rotkohl und Auberginen für deren rote, blaue und violette Färbung. In Gemüse und Obst sind die Flavonoide vor allem direkt unter der Schale zu finden.

Zahlreiche Untersuchungen ergaben, daß die Flavonoide die Abwehrmechanismen unterdrücken. Allerdings können sie Teile des Immunsystems auch anregen. Viele Versuche, die meisten allerdings nur an Zellkulturen, beschäftigen sich mit der Wirkung von Quercetin, dem häufigsten Flavonoid. Hier zeigte sich, daß Quercetin das Wachstum der Lymphozyten hemmt und die Freisetzung des Entzündungsvermittlers Histamin und anderer wichtiger Botenstoffe des Immunsystems einschränkt. Außerdem behindert es die Funktion der Freßzellen und der Natürlichen Killerzellen. Um die immunologischen Eigenschaften der Flavonoide besser beurteilen zu können, sind neben Experimenten an Zellkulturen vor allem Untersuchungen am Menschen notwendig.

Bioaktive Substanzen: Zwiebelgewächse und Hülsenfrüchte schützen

Saponine haben ihren Namen erhalten, weil sie in wäßrigen Lösungen Schaum bilden (lat.: Sapo = Seife). Auch sie sind in pflanzlichen Lebensmitteln weit verbreitet und vor allem in Hülsenfrüchten zu finden. In verschiedenen Tier- experimenten verstärkten sie das Wachstum und die Aktivität der Lymphozyten. Die Konzentration von Antikörpern gegen bestimmte Proteine ließ sich durch Saponine bis um das 100fache erhöhen. Die meisten Untersuchungen wurden allerdings an Tieren durchgeführt. Daher ist die Wirkung der Saponine auf das menschliche Immunsystem noch weitgehend ungeklärt.

Sulfide geben Knoblauch, Lauch und Zwiebeln ihren typischen Geruch. Die Substanzen wurden intensiv auf ihre Wirkung gegen Krebs untersucht. Vermutlich ist ihre Schutzfunktion darauf zurückzuführen, daß Sulfide das Wachstum von Tumorzellen beeinträchtigen und das erneute Auftreten bestimmter Tumore bei Krebspatienten vermindern. In Untersuchungen am Menschen aktivierten sie die Natürlichen Killerzellen. Zudem hemmen Sulfide das Wachstum von Mikroorganismen.

Vollwert-Ernährung beugt vor

Auch wenn viele Erkenntnisse zum Teil aus Tierexperimenten und Versuchen mit Zellkulturen stammen, gehen Wissenschaftler heute davon aus, daß die Ernährung in gewissen Grenzen unsere Abwehrkräfte stärken und Überreaktionen des Immunsystems unterdrücken kann. Dazu ist eine Kost mit einem hohen Anteil pflanzlicher Lebensmittel empfehlenswert. Sie sollte reichlich Obst und Gemüse sowie Vollkorn- und Milchprodukte enthalten. Aufgrund der Hitzeempfindlichkeit einiger sekundärer Pflanzenstoffe und Vitamine ist es sinnvoll, einen Teil der Nahrung als unerhitzte Frischkost zu verzehren. Auf diese Weise werden alle Nahrungsinhaltsstoffe zugeführt, die das Immunsystem stärken können. Dadurch kann nicht nur Infektionen, sondern auch Herz-Kreislauferkrankungen und vor allem Krebs vorgebeugt werden.

LITERATUR:
BIESALSKI, H.K.; FRANK, J.: Antioxidantien in der Ernährung und ihre Bedeutung für die anti-/prooxidative Balance im Immunsystem. In: Immun. Infekt. 23, S. 166-173, 1995
GRIMBLE, R.F.: Wirkung antioxidativer Vitamine auf die Immunfunktionen – klinische Relevanz. In: VitaminSpur 12, S. 78-87, 1997
WATZL, B.; HÄNSCH, G.M.; POOL-ZOBEL, B.L.: Ernährung und Immunsystem. In: Ern Umschau 41, S. 368-377, 1994
WATZL, B.; LEITZMANN, C.: Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln. Hippokrates, Stuttgart 1995

Quelle: Müller, C.: UGB-Forum 5/98, S. 250-253

Prävention & Therapie