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Forscher kommen „falschen“ Superfoods auf die Spur

Exotische Pflanzen als Energie- und Gesundheitsspender sind der Renner bei Verbrauchern – genetischer Barcode zeigt, ob es sich bei Produkten auch um das Original handelt
Falschen Superfoods auf der Spur (Foto: KIT/Karl-Heinz Knoch).
Falschen Superfoods auf der Spur (Foto: KIT/Karl-Heinz Knoch)

Chia-Samen, Moringa-Pulver, Açai- oder Goji-Beeren, die Liste der Lebensmittel mit angeblichen Gesundheitsvorteilen wächst ständig. Gesundheitsbewusste Konsumenten setzen gern auf „Superfoods“, denen allerlei stressmindernde, entschlackende oder das Immunsystem stärkende Eigenschaften zugeschrieben werden. Gerade jetzt in der Erkältungszeit greifen viele neben bewährten Hausmitteln wie heiße Zitrone oder Salbeitee zunehmend zu überseeischen Heilpflanzen wie Indisches Basilikum, auch als Tulsi bekannt. Das Problem: Je exotischer das Lebensmittel, desto undurchsichtiger für den Verbraucher, ob er überhaupt das richtige Produkt vor sich hat. Weil sich Verwechslungen oder gar Fälschungen häufen, haben Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) genetische Barcodes für Superfoods entwickelt.

„Durch die Globalisierung gibt es für spezielle Heilpflanzen, die von Natur aus nur in einer einzigen Region vorkommen, heute einen weltweiten Markt“, sagt Peter Nick vom Botanischen Institut des KIT. Steige infolge der schnell wechselnden Superfood-Trends plötzlich die Nachfrage, könne diese mit den vorhandenen Kapazitäten oft nicht befriedigt werden, so der Professor für Molekulare Zellbiologie. Die Folge: ein blühender Plagiate-Handel. „Vom chinesischen Raupenpilz, der in der traditionellen Medizin als kräftigend und aphrodisierend gilt, wird jedes Jahr die achtfache Menge der tatsächlichen Ernte exportiert“, nennt Nick ein Beispiel.

 

Vollständiger Text: Presseinformation 008/2018

 

 

GKV-Spitzenverband, BerufsVerband Oecotrophologie e. V. (VDOE), Deutsche Gesellschaft der qualifizierten Ernährungstherapeuten und Ernährungsberater – QUETHEB e. V., Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband (VDD) e. V., Verband für Ernährung und Diätetik (VFED) e. V.

Zum Beginn des nächsten Jahres wird die Heilmittelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung erweitert: Neben Podologie, Physio-, Ergo-, Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie gehört dann auch die Ernährungstherapie für Patienten mit Mukoviszidose oder einer seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankung dazu. Den entsprechenden Beschluss hatte der Gemeinsame Bundesausschuss Mitte März dieses Jahres gefasst. Mit den Rahmenempfehlungen für dieses neue Heilmittel haben der GKV-Spitzenverband, der BerufsVerband Oecotrophologie e. V. (VDOE), die Deutsche Gesellschaft der qualifizierten Ernährungstherapeuten und Ernährungsberater – QUETHEB e. V., der Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband (VDD) e. V. und der Verband für Ernährung und Diätetik (VFED) e. V. die Grundlagen dafür geschaffen, dass die Ernährungstherapie pünktlich ab 1. Januar 2018 verordnet und erbracht werden kann.

Mehr Versorgungsmöglichkeiten für Betroffene

Für Patienten, die an Mukoviszidose leiden, ist die Ernährungstherapie ein wesentlicher Teil der Behandlung, um vor allem Mangel- oder Unterernährung zu vermeiden. Denn die Erkrankung beeinträchtigt nicht nur die Atem-, sondern auch die Verdauungsfunktionen des Körpers bei gleichzeitig erhöhtem Energiebedarf. Bei Menschen mit seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen sind diätetische Maßnahmen alternativlos, um den Stoffwechseldefekt zu umgehen, die Anhäufung von toxischen Stoffwechselzwischenprodukten zu vermeiden und so zu einer altersgerechten körperlichen und geistigen Entwicklung beizutragen.

Aktuell werden die geschätzt ca. 23.000 Betroffenen üblicherweise in wenigen spezialisierten Zentren mit Ernährungstherapie versorgt. Für die Patienten bedeutet das in der Regel lange Anfahrtswege. Der Gemeinsame Bundesausschuss will das mit seinem Beschluss, Ernährungstherapie als verordnungsfähiges Heilmittel zu etablieren, ändern und das Versorgungsangebot verbreitern. Ernährungstherapie verschreiben können vorwiegend Ärzte, die auf die jeweilige Erkrankung spezialisiert sind. In Ausnahmefällen können aber auch nicht spezialisierte Haus- oder Fachärzte eine Verordnung ausstellen.

Voraussetzungen für die neue Leistung geschaffen

Unter welchen Voraussetzungen und mit welchen Leistungen die Ernährungstherapie stattfinden soll, hat der GKV-Spitzenverband gemeinsam mit den Berufsverbänden VDOE, QUETHEB, VDD und VFED festgelegt. Auf dieser Grundlage verhandeln die Krankenkassen derzeit mit den Verbänden die Einzelheiten der Versorgung, insbesondere die Vergütung der Leistungen.

Die Anforderungen an Räumlichkeiten und Ausstattung einer ernährungstherapeutischen Heilmittelpraxis sowie die erforderliche fachliche Qualifikation der neuen Heilmittelerbringer hat der GKV-Spitzenverband in eigenständigen Zulassungsempfehlungen erstmals definiert. Rahmenempfehlungen und Zulassungsbedingungen finden Sie auf der Internetseite des GKV-Spitzenverbandes unter www.gkv-spitzenverband.de.

Pressekontakte der Berufsverbände für Ernährungstherapie:

BerufsVerband Oecotrophologie e. V. (VDOE), Urte Brink; Tel.: 0228-289220; E-Mail: vdoe@vdoe.de

Deutsche Gesellschaft der qualifizierten Ernährungstherapeuten und Ernährungsberater – QUETHEB e. V., Prof. Johannes Erdmann; Tel.: 08682-954400; E-Mail: info@quetheb.de

Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband (VDD) e. V., Uta Köpcke; Tel.: 0201-94685370; E-Mail: vdd@vdd.de

Verband für Ernährung und Diätetik (VFED) e. V., Axel-Günther Hugot; Tel.: 0241-507300; E-Mail: info@vfed.de

Dokumente und Links

 

 

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